
ERISKIRCH - Eine umfangreiche Stellungnahme samt 232 Unterschriften haben Ralf Becker und Manfred Bernhard von der Interessengemeinschaft "Quo vadis Eriskirch" gestern an Eriskirchs Bürgermeister Markus Spieth übergeben. Wie bereits berichtet, wehren sich die Anwohner gegen das geplante Gewerbegebiet Tannesch.
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Zum Thema Gewerbegebiet "Tannesch" in Eriskirch wird uns geschrieben:
Aufgrund Ihres Artikels "Wir fürchten uns vor dem Lärm"
vom 8. August 2008 haben wir in der Gemeinde Eriskirch große Solidarität erfahren.
Mehr als 200 Bürger von Eriskirch haben uns bisher mit ihrer Unterschrift ihre Verbundenheit und Verständnis gezeigt.
Bei all diesen Menschen möchten wir uns ganz herzlich bedanken.
Unser Dank gilt auch den aktiven Mithelfern.
Nur gemeinsam sind wir stark!
Melanie Bernhard und Cornelia Fink, Eriskirch/Tannesch
Im Streit zwischen Bürgern und Eriskircher Gemeindeverwaltung um das geplante Gewerbegebiet Tannesch hat sich nun erneut die Interessengemeinschaft "Quo vadis Eriskirch" in einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet, die der Südkurier in Auszügen veröffentlicht. Sie hat bislang über 200 Unterschriften gegen die Pläne der Gemeinde gesammelt.
Weiter im OriginaltextIm dem Trubel um das geplante Gewerbegebiet "Tannesch" in Eriskirch sieht Bürgermeister Markus Spieth vor allem das Interesse Einzelner. Als Bürgermeister einer Gemeinde sowie auch als Gemeinderat habe man aber das Allgemeinwohl im Auge zu behalten. Das stellte Markus Spieth gestern in einem Gespräch mit dem Südkurier unmissverständlich klar.
Weiter im OriginaltextUnterschriften sammeln diese Tage auch die Bewohner des Eriskircher Teilorts Tannesch, weil sie kein Gewerbegebiet in ihrer Nachbarschaft haben wollen. Mehr als 100 sollen's schon sein, die der Meinung sind, dass es erst mal im noch gähnend leeren Gewerbegebiet Aspen vorwärts gehen sollte. Die Gemeinde setzt derweil offenbar nur noch auf die Karte Tannesch. Auf ihrer Internetseite ist jedenfalls nichts mehr davon zu lesen, dass auch im Aspen Gewerbeflächen zu haben sind. Aber die gehören der Gemeinde halt auch nicht. Und der Eigentümer hatte ja auch schon ein paar Jährchen Zeit, das Gelände zu füllen.
Eingescannter Originaltext"Quo vadis Eriskirch?", "Wohin gehst du Eriskirch?", das fragen sich derzeit die Anwohner im Eriskircher "Tannesch". Geht es nämlich nach dem Willen der Gemeinderäte, soll das "Mischgebiet" zum "Gewerbegebiet" deklartiert werden. Der Rechtsanwalt Ralf Becker hat jetzt die Anwohner zur Gegenwehr motiviert. Das erste Treffen mit rund 20 Anwohnern fand am Donnerstagabend im Gasthof "Anker" statt. Weitere Treffen werden folgen.
Weiter im OriginaltextEriskirch - Im Eriskircher Teilort Tannesch regt sich Widerstand gegen das geplante Gewerbegebiet an der B31 hinter dem Feuerwehrhaus. Anwohner haben eine Interessengemeinschaft gegründet, um sich dagegen zu wehren - unter anderem weil im Gewerbegebiet Aspen noch jede Menge Platz ist.
Weiter im OriginaltextEriskirch ist ein durch und durch zufriedener, ruhiger Ort. Ländlich und beschaulich. Von Wiesen, Wald und wildem Ried umgeben. Durchzogen von einem kleinen, gemächlichen Fluß, den zwei uralte Holzbrücken überqueren. Und mit fünfzehn locker in die Landschaft eingestreuten Ortsteilen, die eigentlich nur Gehöfte und Weiler sind. Eriskirch liegt mittendrin in einer der schönsten und lebendigsten Urlaubsregionen Europas. Neben einem interessanten Kultur- und Freizeitangebot bietet Eriskirch mit dem größten Naturschutzgebiet am nördlichen Bodenseeufer, dem "Ried", ausgedehnten Waldflächen und der Schussenaue mit landwirtschaftlichen Sonderkulturen Eriskicher (Obst und Hopfen) eine einmalige Landschaft, die geradezu der ideale Standort für Erholungssuchende und Familien mit Bezug zur Natur ist. So zu lesen auf der Website von Eriskirch um 2001.